50x50x50 hat sich zur wichtigsten und umfangreichsten Schau zeitgenössischer Kunst in Südtirol entwickelt.

 

In diesem Jahr ist das Konzept der Ausstellung 50x50x50 allen alles / omnibus omnia / tutto per tutti / everything for everyone.

Sie wird Teil des Museen-Themenjahres "Mobilität, Transit und Transfer" der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino sein, an dem sich auch das Landesmuseum Festung Franzensfeste beteiligt.

 

50x50x50 allen alles nutzt die militärhistorischen Räumlichkeiten der Festung Franzensfeste, um die aktuellsten Visionen von Künstler:innen in einem spannenden Kontrast zu präsentieren.

 

50x50x50 allen alles lädt in seiner sechsten Auflage erstmals Künstler:innen der drei Europaregionen Tirol, Südtirol und dem Trentino ein, sich mit ihrem künstlerischen Werk an der Ausstellung zu beteiligen.

50x50x50 è diventata la più importante e vasta mostra di arte contemporanea in Alto Adige.

 

Quest'anno il concetto della mostra è 50x50x50 allen alles / omnibus omnia / tutto per tutti / everything for everyone.

 

Farà parte dell'anno tematico museale "Mobilità, transito e trasferimento" della Regione Europea Tirolo-Alto Adige-Trentino, a cui partecipa anche il museo Festung Franzensfeste.

 

50x50x50 allen alles utilizza i locali storico-militari della Fortezza Franzensfeste per presentare le ultime visioni degli artisti in un contrasto emozionante.

 

Nella sua sesta edizione, 50x50x50 allen alles invita gli artisti delle tre regioni europee del Tirolo, dell'Alto Adige e del Trentino a partecipare alla mostra con il loro lavoro artistico.



2021 stellen aus / con noi:

Gino Alberti, AliPaloma, Leonhard Angerer, Sylvia Barbolini, Klaus Bartl, Elisa Bergmann, Matteo Boato, Katrin Böge, Italo Bressan, Hanna Burckardt, Wolfgang Capellari, Katharina Cibulka, Luciano Civettini, Luca Coser, Josefh Delleg, Drifters (Valentina Miorandi + Sandrine Nicoletta), Experimental Setup, Alda Failoni, Elisabeth Frei, Astrid Gamper, Markus Gasser, Annamaria Gelmi, Elisa Grezzani, Orlando Rojas Gutièrrez, Ingrid Heiss, Christoph Hinterhuber,

Sonya Hofer, Andreas Holzknecht, Johannes Inderst, Markus Keim & Beate Hecher, Adama Keita,

Gerald Kurdoglu Nitsche, Federico Lanaro, Tomaso Marcolla, Angelo Demitri Morandini, Doris Moser, Elisabeth Moser, Raphael Mur, Helmut Nindl, Ismaele Nones, Laurina Paperina, Dalia Parisi Stix, Hans Peter Ploner, Martin Pöll,

Anuschka Prossliner, Paula Prugger, Peter Raneburger, Simon Rauter, Sylvie Riant, Rottenart Productions,

Matthias Schönweger, Maria Stockner, Georg Tappeiner, Rolando Tessadri, Hartwig Thaler, Martina Tscherni,

Peter Verwunderlich, Maria Walcher, Heidrun Widmoser, Benjamin Zanon, Michael Ziegler 

 


Kunst gibt allen alles.

Was sie war, ist und sein wird.

 

Alles ist für alle gedacht. Für Schwarze und Weiße, Gelbe und Rote. Normale und Nichtnormale, Passende und Unpassende, Arme und Reiche, Lachende und Weinende. Für alle in gleichem Maß. Die Sprache der Kunst ist universell, von allen verstanden, an alle gerichtet, niemand ausgeschlossen.

 

Kunst ist die weltumspannende, zeitlose Suche nach Erkenntnis und der freie Transfer aller Visionen aus von ihr Gedachtem und Erschaffenem. Weil Kunst nicht besessen sondern nur erlebt werden kann, weil Kunst zu gleichen, immer ganzen Teilen an alle verteilbar ist und dadurch nicht weniger sondern mehr wird, gehört allen alles, was in ihr ist und aus ihr kommt.

 

Der Traum einer kriegsfreien, gewaltlosen Welt und die Trauer und die Ohnmacht gegenüber der tatsächlich existierenden. Das Sehnen und Hoffen nach Gerechtigkeit und Gleichheit unter den Menschen  und das Leiden am Erkennen des tatsächlich Geschehenden. Die Freude an der Schönheit und das Glück angesichts der Pracht der Natur und die Empörung über ihre Vergiftung und die Verzweiflung angesichts ihrer Zerstörung.

 

 

Es kann nicht allen alles aufgebürdet werden,

nicht allen alles zuteilwerden.

 

In der Tiefe aber unbegrenzt Territorien durchdringend in umfassender, kapillarer Mobilität gibt die Kunst immer allen alles, was sie war, ist und sein wird.

 

 

Hartwig Thaler

Künstlerischer Leiter


 

Hartwig Thaler hat die Idee und das Konzept der Biennale 50x50x50 Art Südtirol entworfen und ist ihr Künstlerischer Leiter.

Träger der Ausstellung 50x50x50 allen alles 2021 sind das Landesmuseum Festung Franzensfeste und der Verein OPPIDUM Franzensfeste.   

 

L’idea della biennale 50x50x50 Art Südtirol è stata concepita da Hartwig Thaler, che ne è il direttore artistico.

La mostra 50x50x50 tutto per tutti 2021 è stata realizzata in collaborazione con il museo provinciale Forte di Fortezza e con l’associazione Oppidum di Fortezza.